12 Years a Slave: Boyhood – der Podcast

Boyhood

In zwölf Jahren rauscht viel Schmutzwasser den Bach hinunter: Richard Linklater wirft den Filter an und präsentiert mit Boyhood ein ambitioniertes Filmexperiment. Vielleicht zu ambitioniert? David und Patrick spitzen die Mikros und führen eine Audio-Strichliste.

Ein Film, der seine Darsteller real über zwölf Jahre lang begleitet – allein die Grundidee von Boyhood schreit nach einer Oscar-Prämierung. Doch nicht immer setzt derjenige, der am lautesten schreit, auch seinen Willen durch. Einen Goldjungen gab es zwar von der Academy spendiert, dennoch dürfte der Oscar für die beste Nebendarstellerin (Patricia Arquette) nicht mehr als ein Trostpflaster gwesen sein, bedenkt man, mit welchen Vorschusslorbeeren dieses filmische Mammutprojekt im Vorfeld überschüttet wurde. Ein Metascore von 100 – was soll da noch kommen?

Nach 163 Minuten stellen sich David und Patrick vielmehr die Frage: Kommt da noch was? Ehrfurcht schlägt in Ernüchterung um. Zugegeben, Boyhood macht vieles richtig und ist in seiner Funktion als Zeitdokument einzigartig. Gleichzeitig verschenkt der Streifen enormes Potenzial. Warum, hört Ihr in einer neuen Ausgabe des Medien-Nomanden-Podcasts.

Was ist Eure Meinung? Ist Boyhood von der Academy abgestraft worden? Oder ist der Oscar für Patricia Arquette noch zu viel?

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