Indie-Kinothek: High-Rise – Nachbarschaftsprobleme extrem

Und ihr dachtet, ihr habt schreckliche Nachbarn. Pia hat sich wieder einen englischen Film angesehen, der sich an einer Romanadaption versucht und jegliche konventionelle Erzählhaltung ablehnt. High-Rise ist ein dystopischer Wohn-Alptraum, indem Tom Hiddleston zeigt, dass er nicht nur als Thors böser Bruder Aufmerksamkeit verdient.

Indie-Kinothek: Remainder – Da raucht das Hirn

Gehirnverknotungen garantiert: Hier darf keiner mit seinem einfachen Ende rechnen. Das Debüt des israelischen Videokünstlers Omer Fast hinterließ bei mir so einige Fragen, aber eins war auf jeden Fall klar: Gutes Werk! Oder doch nicht?

Indie-Kinothek: Wild – Radikales Rotkäppchen

Nicolette Krebitz‘ neuestes Werk Wild ist wohl in jedem deutschen Feuilleton besprochen worden – wegen seiner Radikalität, seiner Provokation. Wild reiht sich ein in die Kategorie Neuer Deutscher Film, der ähnlich wie Sybille gewohnte Seherlebnisse negiert. Pia hat sich den Film angesehen – und immer noch Schlafprobleme.

sacrebleu Academy! Die Auslands-Oscar-Nominierten

Neben den „großen“ Oscars – Drehbuch, Film und Darsteller – muss der Oscar für den besten Fremdsprachigen Film in nichts nachstehen. Dieses Jahr waren Filme aus Dänemark, Frankreich, Jordanien, Ungarn und Kolumbien nominiert. Pia hat drei der fünf Nominierten sehen können (darunter den Gewinner) und gibt euch ein kleines Feedback.

Indie-Kinothek: Sibylle – Feines deutsches Autorenkino

Seit etwa einer Woche ist die Berlinale 2016 vorbei – da spukt momentan ein deutscher Film in den Kinos, der dort letztes Jahr Premiere feierte. Im selben Jahr, als auch Victoria bereits für positive Stimmung sorgte und bewies, dass deutsches Genrekino funktionieren kann. Sibylle ist nun ein weiteres Exempel dafür, dass deutsches Autorenkino mehr kann als sein Ruf vorgibt. Abseits von Schweighöfer und Co., gibt’s so manche interessante Filmemacher kennen zu lernen.

Indie-Kinothek: Remember – Renitente Rentner auf Rachefeldzug

Atom Egoyans Indieperle ging im Getöse der großen Blockbuster zum Jahreswechsel beinahe unter – und das ist sehr schade. Denn mit Remember brachte er einen Rache-Thriller raus, der an eine Melange aus Sorrentinos This must be the place und Nolans Memento erinnert.

(Ohne Indie-)Kinothek: Steve Jobs oder iOscar für Michael?

Ich rieche Oscars: Der neue Film von Danny Boyle und Aaron Sorkin ist in den deutschen Kinos! Eins vor weg: Ich bin keine fanatische Apple-Verehrerin. Michael Fassbender brilliert jedoch in der Rolle des gefühllosen Egomanen Steve Jobs, sodass der Film auch für Kritiker sehenswert ist.

Indie-Kinothek: Mediterranea – Refugees Welcome?

Das Flüchtlingsthema beherrscht die Medien wie kaum ein anderes und Mediterranea rückt die menschliche Katastrophe, mit der sich die EU auseinandersetzen muss, in den Vordergrund. Harte Kost? Ja, aber eine, die sich lohnt und gesehen werden sollte.

Indie-Kinothek: FRANK

Sechs durchgeknallte Musiker, ein Michael Fassbender, der sein Gesicht den ganzen Film unter einem Pappkopf versteckt, ein unaussprechlicher Bandname und skurrile Songlyrics – was kann man eigentlich noch mehr von einem Film verlangen?