Marsfilme: Hollywood, wir haben ein Problem – unser Red Podcast

Faszination Mars? Im Kino löste der rote Planet lange keine Jubelstürme aus. Gilt er doch als ausgemachtes Kassengift. Woran liegt’s? Die Medien-Nomaden mit einem Querschnitt der Marsfilme – passend zum heutigen Kinostart von The Martian.

Die Medien-Nomaden werfen ihre Raumanzüge über. Reiseziel ist unser roter, staubiger Nachbar – der Mars. Erst kürzlich machte er von sich reden. Wissenschaftler haben Beweise für fließendes Wasser auf der Marsoberfläche gefunden, und Wasser ist bekanntlich der Quell‘ allen Lebens. Die Spekulationen sprießen und der Mars ist wieder in aller Munde. Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.

Filmfreunden bot der Mars zuletzt nicht mehr als verbrannte Erde. Seit dem doppelten Flop von Red Planet und Mission to Mars im Jahre 2000 galt der Planet als Kassengift, der finanzielle Fehlschlag von Disneys John Carter schien diesen Ruf zu bestätigen. The Martian jedoch scheint den Fluch der Marsfilme zu durchbrechen: Schon am Eröffnungswochenende spielte der Film weltweit 100 Millionen US-Dollar ein.

The Martian bricht den Fluch der Marsfilme

Was The Martian anders macht als seine Vorgänger, diese Frage können wir (noch) nicht beantworten. Das reichen wir aber in der kommenden Woche nach, wenn wir unseren Klassenausflug ins Kino überstanden haben. Mit Ridley Scott, dem Godfather of Sci-Fi-Settings, und einer recht erfolgreichen Buchvorlage hat der Film jedoch zwei vielversprechende Argumente auf seiner Seite. Wobei: So gesehen war John Carter an den Kinokassen ja keineswegs chancenlos an der Kinokasse. Immerhin beruht Disneys Fantasy-Spektakel auf einer der bedeutendsten Sci-Fi-Vorlagen des 20 Jahrhunderts…

Woran liegt es also dann, dass sich der Mars zuletzt wenige Freunde machen konnte? Geben Geschichten in der roten Einöde einfach nicht viel her? Sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Mars und die Erwartungen an fremde, fantastische Kinowelten schlecht miteinander vereinbar? Oder lag es einfach an der außerirdisch schlechten Qualität der Filme? Die Medien-Nomaden blicken zurück auf sieben ausgewählte Marsfilme – von John Carter (2012) bis Santa Claus conquers the Martians (1964)!

Wie sieht es bei Euch aus? Zieht Euch der roten Planet in den Bann? Oder lasst Ihr unseren äußeren Nachbarn links liegen? Welche sehenswerten Marsfilme fehlen in der Liste? Diskutiert mit uns den Kommentaren!

Timecodes

00:00:17: Einleitung – sind wir etwa marssüchtig?

00:13:45: Kolossal in den Marssand gesetzt? John Carter (2012)

00:29:30: Marsianischer Egotrip: Doom (2005)

00:42:20: Von allen guten Geister verlassen: John Carpenters Ghosts of Mars (2001)

00:53:50: Wieso liegt hier Sauerstoff? Red Planet (2000)

01:04:05: Stylishes Ringelpietz mit Alien-Anfassen: Brian Da Palmas Mission to Mars (2000)

01:11:55: Zwei Wochen…ZWEI WOCHEN!

01:25:20: Krieg der Welten mal anders: Santa Claus conquers the Martians (1964)!

01:36:55: Konklusion: unsere Top 3-Marsfilme &Verabschiedung.

Wir Euch ja vorgewarnt: Hier die Marsperle Santa Claus conquers the Martians in voller Länge!

Marsfilme im Fokus: in einer neuen Folge des Medien-Nomaden-Podcasts.

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