Indie-Kinothek: Der Toni Erdmann-Podcast

Toni Erdmann in Person

Es ist der Posterboy-Film des deutschen Feuilletons: Toni Erdmann. Der Film wird von den Kritikern abgefeiert, vom Publikum aber nicht komplett begeistert. Unsere Indie-Kino-Expertin Pia hat David mit ins Kino genommen ums sich Maren Ades dritten Film anzuschauen.

Indie-Kinothek: High-Rise – Nachbarschaftsprobleme extrem

Und ihr dachtet, ihr habt schreckliche Nachbarn. Pia hat sich wieder einen englischen Film angesehen, der sich an einer Romanadaption versucht und jegliche konventionelle Erzählhaltung ablehnt. High-Rise ist ein dystopischer Wohn-Alptraum, indem Tom Hiddleston zeigt, dass er nicht nur als Thors böser Bruder Aufmerksamkeit verdient.

Indie-Kinothek: Remainder – Da raucht das Hirn

Gehirnverknotungen garantiert: Hier darf keiner mit seinem einfachen Ende rechnen. Das Debüt des israelischen Videokünstlers Omer Fast hinterließ bei mir so einige Fragen, aber eins war auf jeden Fall klar: Gutes Werk! Oder doch nicht?

Indie-Kinothek: Wild – Radikales Rotkäppchen

Nicolette Krebitz‘ neuestes Werk Wild ist wohl in jedem deutschen Feuilleton besprochen worden – wegen seiner Radikalität, seiner Provokation. Wild reiht sich ein in die Kategorie Neuer Deutscher Film, der ähnlich wie Sybille gewohnte Seherlebnisse negiert. Pia hat sich den Film angesehen – und immer noch Schlafprobleme.

Indie-Kinothek: Sibylle – Feines deutsches Autorenkino

Seit etwa einer Woche ist die Berlinale 2016 vorbei – da spukt momentan ein deutscher Film in den Kinos, der dort letztes Jahr Premiere feierte. Im selben Jahr, als auch Victoria bereits für positive Stimmung sorgte und bewies, dass deutsches Genrekino funktionieren kann. Sibylle ist nun ein weiteres Exempel dafür, dass deutsches Autorenkino mehr kann als sein Ruf vorgibt. Abseits von Schweighöfer und Co., gibt’s so manche interessante Filmemacher kennen zu lernen.

Indie-Kinothek: Mediterranea – Refugees Welcome?

Das Flüchtlingsthema beherrscht die Medien wie kaum ein anderes und Mediterranea rückt die menschliche Katastrophe, mit der sich die EU auseinandersetzen muss, in den Vordergrund. Harte Kost? Ja, aber eine, die sich lohnt und gesehen werden sollte.

Indie-Kinothek: FRANK

Sechs durchgeknallte Musiker, ein Michael Fassbender, der sein Gesicht den ganzen Film unter einem Pappkopf versteckt, ein unaussprechlicher Bandname und skurrile Songlyrics – was kann man eigentlich noch mehr von einem Film verlangen?

Indie-Kinothek: Besser gruseln mit dem Babadook

Babadool

Keine platzenden Köpfe oder irren Serienkiller. Der Babadook überzeugt als intelligenter, psychologischer Horrorfilm, von dem sich (Achtung, Wortwitz!) so mancher Schocker eine Scheibe abschneiden könnte. David hat sich eine Windel angezogen und den Film (durch die Finger) gesehen.