Thor – The Dark Kingdom: Licht aus Marvel

What? Iron Man ist tatsächlich erst fünf Jahre alt? Seit diesem – vielleicht besten –  Marvel Film, kamen insgesamt sechs weitere Streifen aus dem Avengers-Universum hinzu. Und seien wir ehrlich: Wirklich gut war nur „The Avengers“ (Danke, Joss Wedon).  Was hat nun „Thor – The Dark Kingdom“ – zu bieten? David schwingt den Hammer.

Hätte vielleicht mal jemand vor Drehstart das Drehbuch lesen können? Immerhin gab es fünf Credits für das Drehbuch (zwei für die Story und drei für das eigentliche Drehbuch). Aber hier hagelt es halbangefangene Storylines. Sifs mögliche Eifersucht auf Jane Foster (Natalie Portman) zum Beispiel.

Der ganze Film wirkt gehetzt. Es gibt aber auch ein paar gute Szenen. Besonders ein paar Gags sind wirklich gelungen. Chris Hemsworth als Thor macht mit dem Rest des Casts, was er kann. Hier gibt es – wie immer – nichts zu meckern. Auch wenn Anthony Hopkins als Odin etwas verschwendet wird. Dafür stellen sich, zumindest bei mir, inzwischen Ermüdungserscheinungen ein, was Bombast-Aktion angeht. Ich habe gefühlt 100 Großstädte in den letzten Jahren in Schutt und Asche untergehen sehen. Ja, ich weiß, dass Ihr das könnt und mein 13-jähriges Ich macht immer noch einen kleinen Satz, wenn spektakulär ein Wolkenkratzer umfällt. Ich hab aber kaputte Städte in diesem Jahr auch schon besser gesehen (Pacific Rim, Man of Steel). Man sieht dem Film an, dass hier ein großes Buget verbrannt wurde. Nur irgendwie reicht das halt nicht.

Ach ja! Und was für eine Gurkentruppe ist bitteschön S.H.I.E.L.D.? In der Wüste fällt ein Hammer vom  Himmel, wie in Thor, und der halbe Bundesstaat wird abgesperrt. Das Universum könnte von der Erde aus vernichtet werden, kein S.H.I.E.L.D.-Agent weit und breit.

„Thor – The Dark Kingdom“ ist nicht mehr als ein Lückenfüller bis zum nächsten Avengers-Film. Gut, dass der schon in Arbeit ist.

Foto: Paramount

David

David

Er hat vielleicht nicht jeden Film gesehen. Er kann aber zu jedem etwas sagen. In seiner Muttermilch war Zelluloid. Auch vor Musik und Videospielen macht er keinen Halt. David sabbelt nebenbei auch professionell im Radio. Damit ist er aber offensichtlich nicht ausgelastet. Mehr von ihm gibt es hier bei den Medien-Nomaden.

david@Medien-Nomaden.de
David

3 thoughts on “Thor – The Dark Kingdom: Licht aus Marvel

  1. Dass du in der Superheldenwelle noch mitschwimmst. Selbst an Batman habe ich mich satt gesehen…

  2. Es gibt ja gute Superhelden-Filme und ich bin einfach auch als Kind ein Comicnerd gewesen. Das hilft 😉

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